Hygiene in Horten, Kindertagesstätten und Schulen

Von Mikroben, Fresszellen und impfmüden Helikoptern
  • Die Anforderungen an die Betreuung von Kleinkindern haben sich in den letzten 10 Jahren gewandelt. Kinder werden von ihren Eltern immer mehr behütet,
    Schutzimpfungen werden aber gerne einmal weggelassen. Trotzdem breitet sich eine Mikrophobie aus. Wieviel Hygiene ist nötig und wann beginnt der Overkill?

Dieses Tagesseminar beantwortet wichtige Fragen:

  • Training der kindlichen Abwehr von Infektionen, Risikobewertung bei
    gemeinsamen Lernmaterialien und Spielzeug
  • Wie Erreger ticken: Grundlagen der Mikrobiologie in aller Kürze
  • Reinigung und Desinfektion – wann, was, wie und wieviel?
  • Kinder mit multiresistenten Erregern in der (integrativen) Betreuung: Wie groß ist die Gefährdung der anderen Kinder wirklich?
  • Lebende Tiere im Kindergarten: Wie man gegenüber besorgten Eltern argumentieren kann.
  • Lebensmittelhygiene in Betreuungsstätten für (Klein-) Kinder
  • Formalien angemessen erfüllen: Gefährdungsbeurteilung nach § 4 BiostoffV, Ausgestaltung des Hygieneplans, QM

 

Zielgruppe

Mitarbeitende in Kindertagesstätten, Horten, Schulen, Heimen sowie Tagesmütter

Fachliche Leitung:
PD Dr. med. habil. Andreas Schwarzkopf
Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
Öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger für Krankenhaushygiene

Kursbezeichnung:
HygKiTa 09/22

Kurstermin:
30. September 2022

Kursort:
Bad Kissingen

Kursgebühr:
130 € inkl. Skript, zuzüglich Tagungspauschale

Zusätzlich zur Kursgebühr fällt für jeden Teilnehmer pro Tag eine Tagungspauschale an. Sie enthält alkoholfreie Getränke im Tagungsraum unlimitiert, Pausensnacks süß und/oder „herzhaft“ und ein warmes Mittagessen. Die Höhe richtet sich nach dem Tagungshaus.

Die Zimmerreservierung im Tagungshaus übernehmen wir für Sie (Unterbringungskosten auf Anfrage), die Abrechnung erfolgt direkt im Tagungshaus bei Abreise.

Abschluss:
Teilnahmebescheinigung vom Institut Schwarzkopf

Über die Registrierung beruflich Pflegender werden Fortbildungspunkte beantragt.